O höret!
Aus stiller Pfanne erhebt sich das Kalb,
so zart, dass selbst das Messer zögert vor Ehrfurcht.
Gebettet ruht es auf Erdäpfeln,
geschichtet mit Ernst und goldener Geduld,
ein Bollwerk gegen den Hunger der Sterblichen.
Die Pastinake tritt hinzu,
schlicht im Gewand, doch fest im Charakter,
ein Wurzelwerk der Tugend.
Doch sehet!
Ein weißer Schaum erhebt sich wie Morgennebel
über grünen Hügeln des Basilikums,
luftig, stolz und ein wenig zu schön für diese Welt.
Und dann –
das Pesto.
Grün wie Hoffnung, wild wie Leidenschaft,
es mischt sich ein, wo es nicht gefragt ward,
und bleibt doch unentbehrlich.
So endet dies Werk nicht in Tragik,
sondern in Sättigung.
Der Mensch erhebt die Gabel
und schweigt –
denn Worte wären hier Verschwendung.
Auf Euer Kommen freut sich Felix.
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